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Pressestimmen zu »Irgendwie, irgendwann«Ein vergnüglicher, mit Nadelstichen versehener 80er-Jahre-Roman Verena Carl schildert (...) facettenreich und flüssig. Sie leuchtet
den zeitgeschichtlichen Hintergrund, die Schauplätze und deren
meist links-alternatives Personal akribisch aus und beschreibt mit
Verve und einem Humor, dessen angenehme Trockenheit der Geschichte
sympathische Schwingungen verleiht. Geschickt und amüsant verknüpft Carl die Katastrophe des
Erwachsenwerdens mit der Apokalypse, vor der Freiburgs links-alternative
Szene eine beinahe hysterische Angst entwickelt: Warum für die
Schule lernen, wenn morgen alle Atomwaffenarsenale in die Luft fliegen
können? (...) Mixkassetten, Kerzen in Flaschen, die auf Kneipentische
tropfen, Nena, Orwells "1984", der erste CD-Player - ein Vergnügen
ist das Buch insbesondere für alle, die tief in die 80er eintauchen
wollen. "Irgendwie Irgendwann" ist ein sensibel und smart geschriebener
Coming-of-Age-Roman, der die 80er-Jahre als Folie nutzt, auf der familiäre
Dramen fast beiläufig miterzählt werden." Friedensdemos und Liebeskriege – Verena Carl erzählt authentisch
und mit umwerfender Tragikomik. Es schadet kein bisschen, dass sie
unterhalten will, und badische Mundart, zeigt sich, passt zu den
80ern wie Hennarot zur schrumpelnden Malerin. Super Retro-Roman über die 80er, dessen atmosphärischer
Stil nicht von gestern ist. Verena Carl […] schreibt authentisch vom Erwachsenwerden in
einer (Frauen-)bewegten Zeit. Witzige Zeitreise in die 80er, die Ära von Latzhosen, Anti-AKW-Aufklebern
und Frischkornbrei. Alle sind friedensbewegt und ökologisch engagiert... Mit vielen 'Kenn ich auch'-Momenten! Verena Carl lässt ein ganzes Jahrzehnt wieder auferstehen, in
dem die Angst vor einem Atomkrieg größer war, als keine Lehrstelle
zu finden. 'Irgendwie, Irgendwann' ist kein Action-Roman, in dem
viel Spektakuläres passiert. Und trotzdem sind die 300 Seiten von
der ersten bis zur letzten Seite spannend, weil das Erwachsenwerden
der Hauptfigur so echt und lebendig erzählt wird. Schweigen für den Frieden, strickende Männer, Bhagwan-Jünger:
Verena Carls 80er-Jahre-Panorama ist skurril, witzig und einfach
hinreißend. …wirkt die Hauptfigur in ihrer Erzählhaltung authentisch
und sympathisch. Verena Carl beschreibt eine noch nicht allzu ferne
Zeit und ihre Erscheinungen konsequent aus dem Winkel eines heranwachsenden
Kindes und entlarvt sie so ein ums andere Mal. […] Der leichte
Bildungsroman eines Mädchens mit Haut- und Gewichtsproblemen wird
letztlich zu einer ungemütlichen Analyse des Verfalls […]
Der bittere Nachgeschmack macht den Roman zu einer Urlaubslektüre
mit Mehrwert. Eine amüsante, authentische Zeitriese in die friedensbewegten, ökologisch
korrekten 80er aus Teenager-Sicht. …kann man hier herrlich in Erinnerungen schwelgen – …mischen sich Elemente der klassischen Coming-of-age-Geschichte
mit grotesk-komischen Reminiszenzen an ein ziemlich widersprüchliches
Jahrzehnt. Einfühlsam, fesselnd und mit feinem sprachlichen Geschick, berichtet
Carl darin von den Wirrungen der ersten Liebe in Zeiten von Anti-Atomkraft-Demos,
Strickpullovern und nuklearer Bedrohung und lässt dabei ein ganzes
Jahrzehnt aufleben, in dem Twix noch Raider hieß und Achselbehaarung
als schick galt. Dieses neongrüne, aber nie oberflächliche Buch ist perfekter
Badewannenstoff. …zwischen Anti-Atomkraft, Bio-Möhren und Latzhosen entspinnt
Carl eine lebendige Geschichte. Verena Carl erzählt ihre Geschichte ruhig, unaufgeregt, mit bisweilen
trockenen Witz und nie mit zu großer Geste.
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